Neue Stromregeln ab 2027: Mit Lastmanagement auf der sicheren Seite

Jetzt ist es fix: Die E-Control hat die Veränderung der Netztarife eigeleitet. Ab 1. Jänner 2027 beginnt die schrittweise Einführung, spätestens ab Mitte 2028 müssen alle Netzbetreiber auf das neue Tarifsystem umgestellt haben.

Der Grundsatz dahinter ist einfach: Je flexibler man beim Strombezug ist, desto mehr lässt sich bei den Netzkosten sparen. Für alle, die ein E-Auto laden, heißt das: Mit einer gut geplanten Ladelösung und intelligentem Lastmanagement sind Sie auf der sicheren Seite.

Nicht nur wie viel (Energie), sondern wie viel auf einmal (Leistung)!

Bisher wurden die Netzkosten bei Haushalten nach dem jährlichen Stromverbrauch berechnet. Künftig zählt zusätzlich die Spitzenleistung: Der Smart Meter erfasst den höchsten Viertelstundenwert, daraus ergibt sich der neue Leistungspreis. In der ersten Phase macht er 40 Prozent der Netzgebühren aus, in der Endstufe 50 Prozent.

Für Haushalte ohne große Stromverbraucher ändert sich wenig – sie profitieren sogar, weil sie die Leistungsspitzen anderer nicht mehr mitzahlen.

E-Auto und Wärmepumpe: Die richtige Einstellung entscheidet

Anders ist es, wenn über eine ganze Viertelstunde viel Leistung bezogen wird – genau das passiert beim Laden eines E-Autos oder beim Betrieb einer Wärmepumpe. Die Modellrechnungen der E-Control zeigen:

  • +21 % Netzentgelt, wenn ein Elektroauto ungesteuert mit 11 kW geladen wird.
  • –8,5 % Netzentgelt, wenn das Laden intelligent gesteuert und die Ladeleistung angepasst wird.

Oft reicht es schon, die Ladeleistung 4 kW zu reduzieren. Der sichere und sinnvollere Weg ist ein dynamisches Lastmanagement, bei dem auch der Leistungsbedarf der übrigen Verbraucher (Wohnung, Betrieb usw.) berücksichtigt wird.

Rabatte für Flexibilität

Die Reform belohnt, wer seinen Strombezug flexibel gestaltet:

  • Winter-Nieder-Arbeitspreis (WiNAP): Ab 1. Oktober 2027 gibt es im Winterhalbjahr (Oktober bis März) zwischen 23:00 und 5:00 Uhr einen Rabatt auf die Netzgebühren – ideal für das Laden über Nacht.
  • Flexible Netznutzung: Wer mit dem Netzbetreiber vereinbart, die Leistung zweimal täglich für zwei Stunden zu drosseln, erhält 75 Prozent Rabatt auf den Leistungspreis.
  • Gleichzeitigkeit vermeiden: Wer große Verbraucher nicht gleichzeitig betreibt, senkt seine Monatsspitze und damit die Netzkosten.

Die konkreten Beträge legt die Tarifverordnung fest, die bis Jahresende erwartet wird.

Mit Stromquelle auf der sicheren Seite

Bei Stromquelle gehört intelligentes Lastmanagement zum Standard jeder Ladelösung – für Private, Unternehmen, Wohnanlagen und gemeinsam genutzte Ladeplätze. Eine zentrale Steuerung verteilt die verfügbare Leistung bedarfsgerecht auf alle angeschlossenen Fahrzeuge:

  • Steuerbare Ladeleistung – Die Wallbox lädt mit genau so viel Leistung wie verfügbar – die Spitze bleibt niedrig.
  • Dynamisches Lastmanagement – mehrere Ladepunkte laden gleichzeitig, ohne teuren Ausbau des Netzanschlusses.
  • Laden zur richtigen Zeit – günstige Zeitfenster wie die Nachtstunden oder eigener PV-Strom werden gezielt genutzt.
  • Bestehende Anlagen fit machen – vorhandene Ladeinfrastruktur kann nachgerüstet und erweitert werden.
  • Alles aus einer Hand – Planung, Installation, Abrechnung, Betriebsführung und 24-Stunden-Hotline.

Sie möchten wissen, ob Ihre Ladelösung fit für die neuen Tarife ist? Vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin – wir prüfen Ihre bestehende Infrastruktur und zeigen Ihnen, wie Sie auf der sicheren Seite sind.

Quelle: ORF.at / E-Control (Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung)

Stromquelle FREE

für alle, die nur gelegentlich laden

das Tarifpaket Stromquelle FREE ist ganz ohne Grundgebühr die perfekte Lösung für alle die nur gelegentlich Laden oder sich noch nicht ganz festgelegt haben.

Hier wissen Sie, was Sie zahlen: Selbst ohne Grundgebühr erhalten Sie jeden Monat eine übersichtliche Rechnung und einen Ladebereicht.

Zusätzlich können Sie bei Stromquelle jederzeit zwischen den Tarifpaketen wechseln.